Häufig gestellte Fragen

Wir beantworten Ihre Fragen, damit Sie schon bald einfach laden können.

Allgemein

Für wen ist eine vollumfängliche Ladelösung von eliso geeignet? Welche Leistungen umfasst der Full Service von eliso?

Wir begleiten Unternehmen, Wohnimmobilien und Gewerbeimmobilien von der ersten Idee, über die Planung und die Installation bis hin zum Betrieb von Ladinfrastruktur. Damit erhalten unsere Kunden alle Leistungen rund um Ladeinfrastruktur aus einer Hand. 

Welche Vorteile bietet eine vollumfängliche Ladelösung von eliso?

Ziel unserer vollumfänglichen und passenden Ladelösung ist es, der Komplexität, der Notwendigkeit zukunftsfähiger Lösungen und unterschiedlichen Anwendungsfällen gerecht zu werden. Wir von eliso denken Ladeinfrastruktur ganzheitlich. Das bedeutet, dass wir Lösungen entwerfen, die durchdacht, passend, intelligent und zukunftssicher sind. Wir möchten, dass die Wahl des Standorts, die Hardware, die Elektro- und Datenleitungen sowie das Nutzungs- und Betriebskonzept aufeinander abgestimmt sind. eliso bedeutet passende & zukunftssichere Ladelösungen aus einer Hand.

Geht es um die Zukunftsfähigkeit unserer Lösungen, setzen wir vor allem auf intelligente Hardware und aktuellen Technologien. Gleichzeit ist es unser Anspruch bei der Installation von Ladeinfrastruktur einen bedarfsgerechten Ausbau in der Zukunft immer gleich mitzudenken. Ein System, das Erweiterungen ermöglicht, wird in Zukunft der immer wachsenden Anzahl an E-Autos gerecht.  

Kann ich einen einzelnen Leistungsaspekt von eliso in Anspruch nehmen?

Unser Leistungsportfolio stützt sich im zentralen auf drei Aspekte: die Planung, die Installation und der Betrieb. Diese können je nach Projektgröße jeweils auch einzeln in Anspruch genommen werden. Obschon wir zu einer ganzheitlich gedachten Lösung raten.

Wie läuft ein Ladeinfrastruktur-Projekt gemeinsam mit eliso ab?

Nach einem Erstgespräch wird sich einer unserer Experten bei einem Installationscheck die Gegebenheiten am Standort anschauen. Vor Ort werden nicht nur mögliche Stellplätze, sondern auch die individuellen Rahmenbedingungen und die elektrische Infrastruktur am Standort analysiert. Insbesondere die Netzanschlusssituation und die verfügbare Anschlussleistung bestimmt, wie viele Ladepunkte aufgebaut werden können beziehungsweise, ob eine Leistungserhöhung des Anschlusses notwendig ist. Anschließend können wir das System projektieren, geeignete Hardware auswählen und das Betriebskonzept entwerfen.

Welche Schritte Sie zusammen mit eliso gehen, finden Sie auch in unserem Blog.

Welche Informationen muss ich eliso für eine Angebotserstellung zukommen lassen?

Um eine passende Lösung zu planen, müssen wir die Gegebenheiten vor Ort analysieren (elektr. Infrastruktur, Leitungswege, Montagemöglichkeiten etc.). Aus diesem Grund ist ein Installationscheck vor Ort zwingend notwendig. Erst anschließend kann ein konkretes Angebot, für Ihr passendes Ladesystem, von uns erstellt werden. Idealerweise werden uns schon vor dem Installationscheck Gebäude- oder elektrotechnische Pläne zur optimalen Vorbereitung zur Verfügung gestellt. Auch ein Lastgang des betroffenen Hausanschlusses sollte, falls vorhanden, zur Verfügung gestellt werden.

Planung & Installation

Was wird bei einem Installationscheck gemacht?

Bei einem Installationscheck von eliso analysieren unsere Ladeinfrastruktur-Spezialisten die Gegebenheiten vor Ort (elektr. Infrastruktur, Leitungswege, Montagemöglichkeiten etc.), um Ihnen eine wirklich passende Ladelösung planen und anbieten zu können.

Welche Förderprogramme und steuerlichen Vorteile für den Aufbau von Ladinfrastruktur und die Beschaffung von E-Autos gibt es aktuell?

Hier können Sie sich direkt über alle aktuellen Förderungen informieren.

Muss Ladeinfrastruktur vorab beim Netzbetreiber angemeldet werden?

Um die Versorgungssicherheit und Netzstabilität sicherzustellen, müssen öffentliche und private Schnell- und Normalladestationen laut der §19 der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) angemeldet bzw. genehmigt werden. Die Frist der Anmeldung hängt einerseits von der maximalen Ladeleistung und andererseits von der Notwendigkeit eines eigenen Netzanschlusses ab:

  • Genehmigung von Netzbetreiber vor der Installation und Inbetriebnahme, wenn: (gilt je nach Netzbetreiber)
    • Gesamtladeleistung des Systems > 11 kW
    • Ladeinfrastruktur inkl. einem neuen Netzanschluss und Zähler
  • Anmeldung beim Netzbetreiber nach der Fertigstellung, wenn:
    • Gesamtladeleistung des Systems <= 11 kW
    • Ladeinfrastruktur mit bestehendem Netzanschluss und Zähler
Wer übernimmt die Kommunikation mit dem Netzbetreiber und warum ist das notwendig?

Die Antragsstellung für Ladestationen oder die gesamte Ladeinfrastruktur inkl. Netzanschluss kann nur mit einer Unterschrift eines Unternehmens erfolgen, das im Netzgebiet eine Konzession zur Ausführung von elektrotechnischen Arbeiten hält. Dabei kommt eliso ins Spiel. Für unsere Kunden übernehmen wir im Zusammenhang mit der Projektierung und Inbetriebnahme von Ladeinfrastruktur, auch die Kommunikation mit dem Netzbetreiber. Dieser Service umfasst die Koordination der Anmeldung, der Antragsausfüllung einschließlich der Absprache mit Installationspartnern und das Einreichen beim Netzbetreiber. Unsere Experten behalten dabei den Antragsprozess ständig im Blick und können auf Wendungen reagieren.

Ich habe eine PV-Anlage/ein BHKW und möchte dies einbinden. Wie funktioniert das?

Die Einbindung von Photovoltaik-Anlagen und Blockheizkraftwerken ist in der Regel möglich. Wie genau die Einbindung erfolgt, kann erst beim Installationscheck beantwortet werden, da jede elektrische Anlage individuell gebaut wird. Bei dem Verkauf von Ladestrom unter der Verwendung von erneuerbaren Energien ist zu beachten, dass eine Vielzahl von regulatorischen und steuerlichen Themen berücksichtigt werden müssen. Darüber hinaus empfiehlt sich der Einsatz eines Energiemanagement-System, um bspw. PV-gesteuertes Laden zu ermöglichen.

Ist ein Internet-Anschluss/Zugang in der Tiefgarage erforderlich?

Eine Verbindung zum Internet ist zwingend notwendig, damit die Ladestationen mit dem Abrechnungs- und Verwaltungs-Backend kommunizieren können. Ist Mobilfunk verfügbar, kann via GSM-Modem in den Ladestationen oder über einen separaten GSM-Router die Verbindung hergestellt werden. Ist kein Mobilfunk vorhanden, muss die Verbindung über kabelgebundenes Internet (unabhängig von der Technologie) hergestellt werden. Bei der Verwendung eines Energiemanagement-Systems oder dynamischen Lastmanagement muss durch den hohen Datendurchsatz zwingend eine DSL- oder Glasfaser-Verbindung kundenseitig zur Verfügung gestellt werden.

Was muss ich laut dem GEIG beachten?

Das Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (kurz GEIG) schreibt vor, dass Ladeinfrastruktur bei der Bau- und Gebäudeplanung in Wohn- und Nicht-Wohngebäude miteinbezogen werden muss. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blog

Ladestationen

Was ist der Unterschied zwischen einer Ladesäule und einer Wallbox?

Sowohl Ladesäulen als auch Wallboxen dienen dem Laden von E-Autos. Ladesäulen werden dafür vor allem im öffentlichen Raum und auf Außenstellplätzen aufgebaut. Wallboxen sind in der Regel kleiner und platzsparender. Deshalb werden Sie zum Beispiel in Tiefgaragen aufgebaut.

Was ist der Unterschied zwischen AC- und DC-Ladestationen?

Da die E-Auto-Akkus nur Gleichstrom (DC) aufnehmen können, muss der Wechselstrom (AC) aus dem Netz umgewandelt werden. Geschieht das im E-Auto selbst, wird vom AC-Laden (bis zu 22 kW) gesprochen. Wird dieser Prozess von einem Gleichrichter in der Ladestation übernommen, handelt es sich um das sogenannte DC-Laden. Dabei kann ein E-Auto schneller aufgeladen werden.

Was ist ein Ladepunkt?

Je nach Modell können Ladesäulen und Wallboxen das Laden zweier E-Autos ermöglichen. Dafür besitzen sie zwei separate Ladeanschlüsse. Einen Ladeanschluss bezeichnen wir als Ladepunkt. 

Was ist eine intelligente Ladestation und warum ist diese wichtig?

Eine intelligente Ladestation ermöglicht die Kommunikation und den Datenfluss zwischen der Ladestation und den weiteren Systemkomponenten, wie zum Beispiel dem Backend. Durch intelligente Ladestationen können nicht nur die Ladedaten übermittelt, sondern auch Ladevorgänge beobachtet, abgerechnet und dynamisch gesteuert werden. Für eine zukunftssichere Ladelösung raten wir zu Ladestationen, die aktuelle Kommunikationsstandards unterstützen und eine Kommunikationsschnittstelle umfassen.

 

Welche Stecker- und Ladekabeltypen gibt es?

Ein Mode 3-Ladekabel verbindet das Elektroauto mit der Ladestation. Bei den Steckern wird zwischen Typ 1 und Typ 2 unterschieden. Der Typ 1-Stecker ist ein einphasiger Stecker, welcher Ladeleistungen bis zu 7,4 kW (230 V, 32 A) erlaubt. Dieser Typ ist vor allem in Nordamerika und Asien weit verbreitet. Demgegenüber ist der dreiphasige Typ-2-Stecker der europäische Standard für das AC-Laden. Der Steckeranschluss für Typ 2 ist in den meisten E-Autos europäischer Hersteller verbaut. Die maximale Ladeleistung beträgt bei diesem Typ 43 kW an öffentlichen Ladestationen und 22 kW im privaten Bereich.

Der CCS-Stecker (Combined Charging System, auch Combo-2-Stecker genannt) stellt eine Erweiterung des Typ-2-Steckers dar. Zwei zusätzliche Kontakte ermöglichen, dass sowohl Wechselstrom (AC), als auch Gleichstrom (DC) geladen werden kann. Dieser Typ stellt den Schnellladestandard in Europa dar. Die Ladeleistung der Ladesäulen reicht dabei von 20 bis zu 350 kW. Jedoch wird die Höchstleistung derzeit noch von keinem Autohersteller unterstützt. Außerdem wird die tatsächliche Ladeleistung von vielen weitere Faktoren beeinflusst wird.

Was ist Eichrechtskonformität?

Jede Ladestation in Deutschland, an der abgerechnet wird, unabhängig davon, ob diese öffentlich zugänglich ist oder einem privaten Nutzerkreis (z.B. Mitarbeiter) zur Verfügung steht, muss dem Mess- und Eichgesetz entsprechen. Ziel eichrechtskonformer Ladestationen ist es, die geladene Strommenge kilowattstundengenau, transparent und verlässlich abzurechnen. Dazu gehört unter anderem ein geeichter Stromzähler, der sicherstellt, dass die abgerechnete Strommenge der abgegebenen entspricht sowie eine datenschutzkonforme Verarbeitung der Nutzerdaten.

Können an einer Ladestation unterschiedliche Nutzergruppen laden?

Ja, das ist kein Problem. In der Praxis kommt das zum Beispiel auf dem klassischen Unternehmens-Parkplatz vor. Hier Laden sowohl die Mitarbeiter als auch die Gäste und ggf. die eignen Flottenfahrzeuge. Dabei können Sie für Ihre Mitarbeiter einen separaten Tarif festlegen.

Wie viele Ladestationen sind für meinen Anwendungsfall sinnvoll?

Die Anzahl an zu installierenden Ladestationen orientiert sich sowohl an die ladende Nutzergruppe und der Kapazität des Gebäudeanschlusses als auch an den zukünftigen Ladebedarf und an die zur Verfügung stehenden Stellplätze.

Wie viel Leistung pro Ladepunkt ist sinnvoll? Wann eignet sich der Aufbau von Schnelladestationen?

Da die Mehrheit der Fahrer Ihre E-Autos zuhause über Nacht oder während der Arbeit über die gesamte Arbeitszeit laden kann, reichen in den meisten Fällen zwischen 3,7 und 11 kW aus.

Darüber hinaus ist zu beachten, dass die Ladeleistung eines Elektrofahrzeugs im Wesentlichen auch über das im Fahrzeug verbaute Ladegerät begrenzt wird. Viele Ladegeräte von Mittelklassefahrzeugen haben lediglich ein dreiphasiges Ladegerät mit 11 kW Ladeleistung verbaut. Damit sind keine Ladevorgänge mit 22 kW möglich, auch wenn diese Leistung am Ladepunkt zur Verfügung steht. Aus diesem Grund empfiehlt eliso in den meisten Fällen die Ladestationen und die elektrische Vorinstallation auf 11 kW Ladeleistung pro Ladepunkt auszulegen. Bei der Installation von mehreren Ladepunkten gilt zudem zu beachten, dass die verfügbare Leistung am Netzanschlusspunkt i.d.R. limitiert ist, wodurch häufig keine Ladeleistung von 22 kW zur Verfügung steht. Obschon 22 kW oder höhere Ladeleistungen bei DC-Ladestationen sowieso nur notwendig sind, wenn Fahrzeuge innerhalb kürzester Zeit, vollständig geladen werden sollen. Dies ist beispielsweise im öffentlichen Raum z.B. an Autobahn-Raststätten und Parkräumen der Fall.

Wodurch wird die Ladeleistung beeinflusst?

Netzseitig

Die Ladeleistung wird durch die am Netzanschlusspunkt zur Verfügung stehende Leistung begrenzt.

Ladestation

Die Ladeleistung kann softwareseitig in der Ladestation begrenzt werden.

Ladekabel

Sollten Sie das Ladekabel von Ihrem E-Auto verwenden oder selbst eines beziehen, kann auch dies die Ladeleistung beeinflussen. Unabhängig von qualitativen Unterschieden gibt es Ladekabel, die nur für eine bestimmte Leistung zugelassen sind. In vielen Fällen steht auf dem Stecker eine Stromstärke in Ampere, wodurch sich die maximal mögliche Leistung ermitteln lässt. Wenn auf Ihrem Ladekabel zum Beispiel 20 A steht, bedeutet dies, dass Sie mit maximal 11 kW laden können. Sollte es sich um eine Anlage handeln, an der ein Ladekabel fixiert ist, so ist, abgesehen vom Stecker-Typ, nichts weiter zu beachten.

Energiemanagement

Durch ein vorgelagertes Energiemanagementsystem oder dynamisches Lastmanagement kann die Ladeleistung reduziert werden.

Fahrzeug

Die Ladeleistung eines Elektrofahrzeugs wird im Wesentlichen über das im Fahrzeug verbaute Ladegerät begrenzt. Viele Ladegeräte von Mittelklassefahrzeugen haben lediglich ein dreiphasiges Ladegerät mit 11 kW Ladeleistung verbaut. Damit sind keine Ladevorgänge mit 22 kW möglich, auch wenn diese Leistung am Ladepunkt zur Verfügung steht.

Fahrzeug-Batterie

Außerdem wird die Ladeleistung von der Temperatur der Batterie beeinflusst. Bei einer zu hohen oder zu niedrigen Temperatur wird die Ladeleistung verringert.

Zusätzlich spielt neben dem Fahrzeug selbst der eigentliche Ladezustand der Batterie eine Rolle: Je voller sie ist, desto langsamer kann geladen werden. Wir empfehlen das Aufladen im Bereich zwischen 20 und 80 Prozent SoC (State of Charge), hier wird i.d.R. die höchste Ladeleistung erreicht.

Wodurch wird die Ladedauer fahrzeugseitig beeinflusst?

Die Ladedauer eines Elektrofahrzeuges hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • der Ladeleistung der Ladestation
  • der Ladetechnik des E-Autos und
  • der Aufnahmekapazität der E-Auto-Batterie
  • der Anzahl der belegten Ladeplätze und der Fahrzeuge im Ladezustand.

Betrieb

Was ist ein Backend?

Das Backend einer Ladestation ist eine im Hintergrund laufende Software, die die Kommunikation und den Datenaustausch zwischen der Ladestation und dem Betreiber durch die Anbindung an das Internet ermöglicht. Mithilfe des Backends können viele Prozesse wie zum Beispiel für die Nutzerverwaltung und die Abrechnung automatisiert werden. Außerdem kann die Ladestation durch das Backend überwacht werden. Sind wir von eliso Betreiber, können wir Störungen so schnell aus der Ferne erkennen.

Welche Betriebsmodelle gibt es? Und welche Leistungen übernimmt eliso dabei?

Wir unterscheiden den vollumfänglichen Betrieb und die Betriebsführung. Ist eliso Betriebsführer, bedeutet dies, dass eliso für die Instandhaltung, das Nutzermanagement sowie das Monitoring und die Abrechnung der Ladevorgänge zuständig ist. Legen Sie den vollumfänglichen Betrieb Ihrer Ladeinfrastruktur in unsere Hände, sorgen wir uns um die Ökostromversorgung, Instandhaltung, gesetzlich verpflichtende Wartung sowie um das Nutzermanagement und die Abrechnung der Ladevorgänge.

Mehr über unseren Betrieb finden Sie hier

Was muss ich dafür tun und was sind die Voraussetzungen, die ich erfüllen muss?

Sie müssen nicht mehr tun, als bei der Registrierung eine Kopie (Scan oder Foto) Ihres Fahrzeugscheins hochladen und wenige personenbezogene Angaben machen sowie der Bestimmung von eliso als Ihren Dienstleister für die Abwicklung und Vermarktung der THG-Quote zuzustimmen. Wichtig ist auch hier, dass Antragsteller und der im Fahrzeugschein eingetragene Fahrzeughalter ein und dieselbe Person bzw. Unternehmen sind.

Falls Sie die Registrierung für mehrere Jahre vornehmen, müssen Sie jeweils zum Anfang des Jahres bestätigen, dass Sie noch im Besitz des Fahrzeugs sind. Hierfür erhalten Sie eine Aufforderung per E-Mail.

Wie können Ladevorgänge abgerechnet werden?

Je nach Nutzergruppe und Anwendungsfall sind unterschiedliche Bezahlungs- und Abrechnungsmethode sinnvoll. So kann ein Mitarbeiter einen Ladevorgang durch eine fest zugewiesene RFID-Karte (oder dem RFID-fähigen Mitarbeiterausweis) starten. Dabei werden die Daten des Mitarbeiters (Name, Fahrzeugkennzeichen, Bankverbindung etc.) eindeutig mit einer RFID-Kennung verknüpft.

Im Bereich des öffentlichen Ladens und der Abrechnung Ihrer Gäste gibt es die Möglichkeit der Direktbezahlung (mit QR-Code-Scan) und die des Roamings.

In unserem e-Blog beschreiben wir im Detail, wie Ladevorgänge der Mitarbeiter, Gäste und Flotten abgerechnet werden können.

Wie läuft eine automatisierte Abrechnung ab?

Wir erfassen die geladenen Kilowattstunden, welche anschließend dem Kunden über einen Zahlungsdienstleister in Rechnung gestellt werden. Sie erhalten die Ladeeinnahmen wiederum abzüglich der Service- und Transaktionsgebühren direkt von uns auf Ihr Konto.

Was bedeutet Roaming?

Sogenannte E-Mobilitätsanbieter (kurz EMP=E-Mobility Provider) bieten Nutzern, durch den Zusammenschluss unterschiedlicher Betreiber von Ladestationen (kurz CPO= Charge Point Operator), die Möglichkeit in einem großen nationalen und internationalen Ladenetz zu laden. Dafür schließen Nutzer ausschließlich mit dem Roaming-Anbieter einen Vertrag mit definiertem Stromtarif ab.
Der Roaming-Anbieter ist als Vermittler zwischen Nutzer und dem Betreiber der Ladeinfrastruktur geschaltet und verwaltet die Zahlungsdaten der Nutzer.

Was ist eine Belegungsgebühr?

Einige Betreiber von (öffentlicher) Ladeinfrastruktur erheben für die ladenden E-Autos eine Belegungsgebühr bzw. Blockiergebühr. Nach dem Überschreiten einer festgelegten Dauer zahlt der Nutzer zusätzlich zum Strom auch eine Gebühr für die Standzeit. Ziel ist es, langes Parken nach dem Laden zu vermeiden und die Ladestation so möglichst vielen E-Auto-Fahrern zur Verfügung zu stellen.

Was ist Lastmanagement? Und warum ist es sinnvoll?

Lastmanagement bedeutet, dass die zur Verfügung stehende Ladeleistung in einem Verbund mehrerer Ladestationen an den vorhandenen Netzanschluss angepasst wird. Dies kann je nach Ausgestaltung statisch oder dynamisch erfolgen. Den Unterschied können Sie hier nachlesen.

Was ist eliso charge control?

Unser System für dynamisches Lastmanagement überwacht die Gebäudelast in Echtzeit und freie Kapazitäten beim Hausanschluss werden den Ladestationen dynamisch zugeteilt. So steht mit eliso charge control immer die maximal mögliche Ladeleistung zu Verfügung.

Was ist, wenn ein Ladevorgang nicht erfolgreich gestartet oder abgeschlossen werden kann?

Stehen Ihre Mitarbeiter oder Gäste an einer Ihrer Ladestationen und können den Ladevorgang nicht erfolgreich starten oder abschließen, helfen wir gerne weiter. An der Ladestation finden sie einen hellblauen Service-Aufkleber. Mit der Telefonnummer, die darauf steht, erreicht der E-Auto-Fahrer unsere Lade-Hotline. Unsere Experten helfen per Fernzugriff weiter.

Wie kann ich die THG-Quote als Unternehmen mit mehreren Fahrzeugen nutzen?

Sie können genau wie jede Privatperson die THG-Quote für Ihre Fahrzeuge geltend machen.
eliso bietet Ihnen je nach Umfang unserer Leistungen unterschiedliche Prämien an:

  • Sie profitieren bei jedem E-Fahrzeug, für das Sie den THG-Quoten-Verkauf an uns übergeben, von der kostenlosen Betriebsführung für einen Ladepunkt und sparen so netto monatlich 14,95 Euro pro Ladepunkt.
    Betriebsführung durch eliso bedeutet, dass eliso die Instandhaltung, das Nutzermanagement sowie das Monitoring und die Abrechnung der Ladevorgänge übernimmt.
  • Übernehmen wir neben dem vollumfänglichen Betrieb den THG-Quoten Verkauf erhalten Sie den vollumfänglichen Betrieb inklusive Ökostrombelieferung und Wartung für monatlich 9,95 Euro netto statt 24,95 €. Beim vollumfänglichen Betrieb durch eliso, übernehmen wir die Ökostromversorgung, Instandhaltung, gesetzlich verpflichtende Wartung sowie Nutzermanagement und Abrechnung der Ladevorgänge.
  • Gleichzeitig erhalten Sie von uns für jede öffentlich geladene Kilowattstunde an einem Ihrer öffentlichen Ladepunkte 13 Cent.

Sie müssen nicht mehr tun, als nach der Beauftragung bei der Registrierung eine Kopie (Scan oder Foto) Ihres Fahrzeugscheins hochladen und wenige personenbezogene Angaben machen sowie der Bestimmung von eliso als Ihren Dienstleister für die Abwicklung und Vermarktung der THG-Quote zuzustimmen. Wichtig ist auch hier, dass Antragsteller und der im Fahrzeugschein eingetragene Fahrzeughalter ein und dieselbe Person bzw. Unternehmen sind.

Falls Sie die Registrierung für mehrere Jahre vornehmen, müssen Sie jeweils zum Anfang des Jahres bestätigen, dass Sie noch im Besitz des Fahrzeugs sind. Hierfür erhalten Sie eine Aufforderung per E-Mail.

Warum Sie den Verkauf nicht selbst machen können? Ihre THG-Quotenmengen sind zu gering und der administrative Aufwand zu hoch, als dass Sie diese den Mineralölkonzernen verkaufen können. Daher bündelt eliso Ihre Quoten mit den Quoten der übrigen Kunden, um so für Sie attraktive Erlöse zu generieren. Außerdem sind eine Reihe administrative Prozesse bei mehreren Behörden zu durchlaufen, die nur fachlich versierte Dienstleister übernehmen können.

Warum gibt es den THG-Quotenhandel?

Der THG-Quotenhandel ist ein geeignetes umweltpolitisches Instrument zur Förderung der nachhaltigen Mobilität. Denn aufgrund der Quote müssen quotenpflichtige Unternehmen ihre klimaschädlichen Emissionen kompensieren. Werden dafür CO2-Einsparungen eingekauft, fließt Geld von Mineralölkonzernen zu Marktteilnehmern nachhaltiger Mobilität. Diese Umverteilung trägt langfristig zu einer Richtungsänderung in der Energie- und Mobilitiltätswelt bei.